Das Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, veranstaltete am 20. November 2018 zum siebten Mal den jährlichen Helmholtz-Tag. Oberstufenschülerinnen und -schüler erhielten an diesem Tag Einblicke in die Forschungsarbeit von Hermann von Helmholtz und konnten auch an verschiedenen Forschungstouren z.B. zum Thema »Gehirn« durch das Forschungszentrum Jülich teilnehmen.

Schülerinnen und Schüler, die sich für den Helmholtz-Tag angemeldet hatten, begaben sich auf eine Reise zur Forschung von vor 150 Jahren bis zur Jetztzeit.

Den Beginn der Vortragsreihe gestalteten die vier Schülerinnen Antonia Blind, Anna Donadt, Susanne Reykers und Milena Seemann (alle Jahrgangsstufe Q2) des Burgau Gymnasiums.

Sie begaben sich mit ihrem Vortrag: »Bestimmung der Leitungsgeschwindigkeit im Nerven durch Hermann von Helmholtz« auf seine Spuren, indem sie seine vielseitige Forschung und die zahlreichen Errungenschaften aufzeigten. So erforschte der gebürtige Potsdamer zum Beispiel Phänomene der Optik, Akustik und Wärmelehre. Sein erster großer Erfolg war der von ihm entwickelte Augenspiegel zur Untersuchung der Netzhaut. Antonia, Anna, Susanne und Milena erläuterten weiterhin, wie der Wissenschaftler vor 170 Jahren an selbst entwickelten Präzisions-Apparaturen die Geschwindigkeit der Reizleitung im Nerven erforschte und damit wichtige Grundlagen für die heutige Forschung legte.

Nach zwei weiteren Referenten, Dr. Markus Axer und Dr. Jan Bechert (vom DLR Köln), die zum Thema »Verlauf von Nervenfaserbahnen im Gehirn« einerseits und zur Frage »Leben im All – sind wir alleine?« andererseits sprachen, rundeten die Forschungstouren zum Thema »Gehirn« bzw. »Klima« mit Zwischenstopps in den entsprechenden Instituten den Tag ab.

Ich bedanke mich sehr herzlich für den tollen Einsatz und das hervorragende Engagement, sowie eine exzellente Präsentation von Antonia, Anna, Susanne und Milena! Ihr habt das Burgau grandios vertreten!

Dr. Anja Septinus