Was löst klassische Musik in uns aus? Welche Bilder werden in unseren Köpfen geweckt? Und angenommen wir hätten die Möglichkeit sie tatsächlich aus unserer Vorstellung heraus in einem Raum zu platzieren- wie würde dieser wohl aussehen?

Q1 - 1. Halbjahr 2015

J.Boyne

Hier geht es um die malerisch-plastische Auseinandersetzung mit dem (eigenen) Körper.

Auf der theoretischen Grundlage anatomischer Studien aus der Kunstgeschichte zum Beispiel von da Vinci oder Rembrandt tasteten sich die SchülerInnen zunächst an das Motiv durch Zeichenstudien von Knochen und anatomischen Exponaten aus der Biologie heran. In der Einführungsphase hatten sie bereits plastisches Zeichnen anhand von Graustufenmodulation, Schraffur und Oberflächenstruktur gelernt und sollten nun ihre Kompetenzen auf eine farbige Ausgestaltung von Körpern oder Körperteilen erweitern.

Entstanden sind viele sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Bereiche Farbe, Plastische Illusion, Körperhülle und anatomisches Innenleben in mehreren Ebenen zeigen.

Jahrgangsstufe EP - 2. Halbjahr 2014

J.Boyne

 

Motivwahl 1 = Porträt

  1. Mache ein Porträtfoto von dir und bringe dieses ausgedruckt mit

  2. Arbeite zeichnerisch mit dem Transparentpapier mehrere Zeichnungen aus:

    • zeichne erst so naturgetreu wie möglich, achte hierbei auf die Methoden zur Erzeugung von Plastizität (Linienführung, Formstrich, Schraffur, Graustufenmodulation)
    • entfremde das Porträt in mindestens 2-4 Zeichnungen und abstrahiere die Grundform, die Linienführung und Schraffur, indem du dich am Beispiel von Horst Janssen orientierst

  1. Entwickele und zeichne einen »Transformationsverlauf«

    • Erprobe zunächst in schnelleren Skizzen deine Ideen zur Veränderung des Porträts – entwickele hierfür den groben Verlauf der Verwandlung in verschiedenen Vorzeichnungen

    • Probiere hierfür auch verschiedene Zeichenmaterialien aus (Kohle, weiche Bleistifte, Kreiden, Rötel, Filsstift,...)

    • Lege dich auf eine Verwandlung fest und beginne auf einem festen Papier (DINA3) mit der »Transformationszeichnung« von der naturgetreuen Darstellung bis zur abstrahierten Darstellung der Verwandlung.

    • Fotografiere jeden Zeichenschritt

  1. Erstelle nun durch Aneinanderfügen der einzelnen Fotos einen Zeichentrickfilm

 

Graffiti-Pieces auf Leinwand

Klasse 6 – 1. Halbjahr 2015/16

J.Boyne

Ausgehend von Schriftübungen, Theorie zum Thema Graffiti und Betrachtung von Graffitikunst entwarfen die SchülerInnen ihr eigenes Graffiti-Piece auf Leinwand.

Zunächst musste ein überzeugender Schriftzug konzipiert und geübt werden, dann sollte eine Figur/ein Charakter mit diesem verknüpft werden und »stylisch« auf der Leinwand als Bildträger umgesetzt werden. Den SchülerInnen standen dafür Sprayfarbe und spezielle Graffiti-Stifte zur Verfügung, die sie vielfältig nutzten – eben wie die »Coolen Writer«.

Alle Bilder sind im Sommer 2016 im Verwaltungstrakt ausgestellt und dort zu besichtigen.

5 - 2. Halbjahr 2014

J.Boyne

Eine Schule ist besonderes Gebäude mit vielen Ecken, Nischen und Räumen, die auch unheimlich sein können! Gerade die SchülerInnen der Klassen 5 erleben ihre neue Schule mit sehr sensiblem Blick und müssen es ganz neu erkunden und kennen lernen – da bot sich die Thematik besonders an: Neugierde und Spannung mit dem neuen unbekannten Schulgebäude und eine Faszination für Geister und Dämonen praktisch zu verbinden. Die praktische Umsetzung ist somit eine spielerische und humorvolle Kennenlernaktion des Gymnasiums Burgau.