schulgartenDas Burgau-Gymnasium besitzt, eingerahmt von Hecken und altem Baumbestand, einen sehr schönen Schulgarten. Zur Zeit wird dieser im Wesentlichen von der Schulgarten AG und damit einer geringen Schülerzahl genutzt. Um die Möglichkeiten und Ressourcen, die der Garten bietet, vielen zugänglich zu machen, planen wir einen weiteren Ausbau der bereits bestehenden Gartenanlage. Der Garten soll hierbei zum einen »grünes Klassenzimmer« und zum anderen Begegnungsstätte werden und der Entspannung dienen.

Der Garten soll nicht nur durch die Augen, den optischen Sinn, sondern mit allen unseren Sinnen erfahrbar werden; über den Geruchssinn (Duftbeet: Lavendel, Rosen, Kräuter), den Geschmackssinn (Kräuterbeete), den Hörsinn (Klangspiele) und den Tastsinn (Fühlen der verschiedenen Strukturen des Barfußpfades). Neben der Untersuchung mit den eigenen Sinnen sollen weitere Fragestellungen des Biologie-Unterrichtes vor Ort am lebenden Originalobjekt behandelt und vor allem von den Schülern und Schülerinnen eigenständig erforscht werden: Welche Lebewesen leben in einem Teich? Wie sind diese an das Leben im Wasser angepasst? Welche Wasserqualität besitzt unser Teich? Welche Anpassungen zeigen Pflanzen an trockene, feuchte, schattige Lebensräume? Wie sind Insekten aufgebaut? Um nur einige zu nennen. Auch andere Fachschaften sind an der Nutzung des Schulgartens, für den es übrigens noch einen schönen Namen zu finden gilt, interessiert.

Um den Pflegeaufwand und die Zugänglichkeit zu verbessern, war es zunächst nötig, Pflasterarbeiten im Bereich der Beete und am Teichufer vorzunehmen sowie eine Treppe zum Häuschen anzulegen. Die Arbeiten hierzu sind fast abgeschlossen. Das Gartenhäuschen wurde im Rahmen eines Aktionstages des Kollegiums neu gestrichen, aber hier sind kleinere Reparatur- und Verschönerungsmaßnahmen sowie eine Gestaltung des Innenraumes erforderlich (Regale für Bestimmungsbücher, Lupen, Pinzetten etc., Verstaumöglichkeiten für die Gartengeräte, evtl. ein Wasseranschluss).

Um auch ästhetische Aspekte zu berücksichtigen, möchten wir entlang des Weges eine Randbepflanzung mit überdauernden, im Frühsommer oder Herbst blühenden Pflanzen anlegen. Die Rankgitter rechts und links vom Barfußpfad sind bereits mit Wein bepflanzt, aber blühende Kletterpflanzen sollen das Bild noch verschönern (z.B. Klematis). In den Duftbeeten am Grillplatz sollen Rosen und Lavendel gepflanzt werden. Ein noch zu pflanzender Schmetterlingsflieder im Garten lockt nicht nur Schmetterlinge an, sondern besticht auch durch seine schönen Blütenstände.

Um unser Ziel, »einen Schulgarten für alle«, zu verwirklichen, benötigen wir auch tatkräftige Unterstützung von Eltern und Schülern. Gestaltungsideen, Material- und Geldspenden sind uns aber auch sehr willkommen.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit

und einen noch schöneren Schulgarten!