Beratungskonzept des Burgau-Gymnasiums
1.Einleitung und Zielsetzung der Beratung am Burgau-Gymnasium
Beratung ist ein integraler Bestandteil der schulischen Arbeit am Burgau-Gymnasium. Ziel der Beratung ist es, die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu fördern und sie auf ihrem Bildungsweg bestmöglich zu unterstützen. (vgl. Beratungserlass – § 44 SchulG BASS 1-1 und § 9 Abs. 1, 4 ADO). Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler sowohl in fachlicher als auch in sozialer Hinsicht gestärkt werden, sodass sie zu eigenständigen, verantwortungsbewussten und sozial kompetenten Persönlichkeiten heranwachsen. Die Beratung ist sowohl präventiv als auch unterstützend ausgerichtet und umfasst neben der persönlichen auch die schulische Lebenswelt der Ratsuchenden.
Das Beratungsteam am Burgau-Gymnasium arbeitet eng zusammen und umfasst nicht nur die Beratungslehrkräfte, sondern auch Klassenleitung, Fachlehrer*innen, die Schulsozialarbeit, die Schulseelsorge und externe Partner. Diese Kooperation stellt sicher, dass jeder Rat- und Hilfesuchende bestmöglich unterstützt wird. Alle Beratungsangebote sind freiwillig und unterliegen der Verschwiegenheit.
Das Beratungsangebot des Beratungslehrerteams ist daher nicht als Konkurrenzangebot zu verstehen, sondern es dient der professionalisierten Ergänzung der von den übrigen Teilen des Beratungsnetzwerkes geleisteten Beratung für Schüler*innen und Eltern und der Entlastung der hier involvierten Lehrerinnen und Lehrer.
2.Struktur und Organisation des Beratungsteams
Das Beratungsteam des Burgau-Gymnasiums setzt sich aus verschiedenen Fachkräften zusammen:
- Koordination der Beratung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Beratungslehrkräfte:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Zu spezialisierten Themen:
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- Zu spezialisierten Themen:
- Schulsozialarbeit:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Dienstag und Donnerstag, 7:50 Uhr – 13:00 Uhr) - Schulseelsorge:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Freitag, 8:30 Uhr – 13:00 Uhr)
Zudem wird das Beratungsteam durch externe Partner unterstützt, darunter der schulpsychologische Dienst, das Jugendamt und verschiedene Fachberatungsstellen.
3. Art und Ort der Beratung
Das Beratungsteam des Burgau Gymnasiums steht allen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Erziehungsberechtigten für ein Beratungsgespräch zur Verfügung, bei dem wir gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen und/ oder externe Hilfsangebote vermitteln. Jede Beratung ist freiwillig und alle Inhalte von Beratungsgesprächen werden absolut vertraulich behandelt. Termine für ein Beratungsgespräch können mit den Teammitgliedern persönlich oder per Mail verabredet werden:
Beratungsgespräche finden in der Regel im Beratungsraum (R227) in der zweiten Etage statt.
4 Zielgruppen der Beratung
Das Beratungsangebot richtet sich an:
- Schülerinnen und Schüler: Alle Jahrgangsstufen (Sek I + II)
- Eltern und Erziehungsberechtigte: Unterstützung bei schulischen und familiären Anliegen
- Lehrkräfte: Beratung zu pädagogischen Fragestellungen und Unterstützung bei Konflikten
Der Besuch der Beratungslehrer*innen setzt Freiwilligkeit und Offenheit voraus. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn einem/einer Ratsuchenden der Besuch bei den Beratungslehrer*innen von Mitgliedern des Lehrerkollegiums oder Eltern nahegelegt oder empfohlen worden ist.
Der Inhalt des Beratungsgesprächs ist stets vertraulich und darf nur mit Einwilligung der oder des Ratsuchenden anderen (Eltern, Lehrer*innen, Schüler*innen) mitgeteilt werden.
5. Beratungsfelder und Themen
Die Beratung deckt eine breite Palette an Themen ab, die für die persönliche und schulische Entwicklung von Schülerinnen und Schülern von Bedeutung sind:
- Schulische und persönliche Entwicklung: Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, Motivationsproblemen und Konzentrationsstörungen (Lerncoaching:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. undDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. , persönliche Entwicklung:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Konfliktberatung: Lösungsorientierte Unterstützung bei Konflikten innerhalb der Schulgemeinschaft (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. , Streitschlichter*innen:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Medienberatung: Prävention bei übermäßigem Medienkonsum, Cybermobbing, Datenschutz und Risiken in sozialen Netzwerken (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Gewaltprävention: Schulung zur Prävention von körperlicher und sexualisierter Gewalt, sowie häuslicher Gewalt (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Kinderschutz: Unterstützung bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Polizei (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Krisenintervention: Unterstützung in akuten Krisensituationen (z.B. bei Naturkatastrophen oder Amokdrohungen) (Krisenteam der Schule)
6. Beratungsgrundsätze und –ziele des Beratungslehrerteams:
Die Beratung am Burgau-Gymnasium basiert auf folgenden Grundsätzen:
- Freiwilligkeit: Die Inanspruchnahme der Beratung ist stets freiwillig. Ratsuchende entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang sie Beratung in Anspruch nehmen möchten. Der/Die Ratsuchende kann, wie auch der/die Beratende, die Beratung jederzeit abbrechen. Der/Die Berater*in entscheidet selbst, ob er/sie einen Beratungsauftrag annehmen kann oder den/die Ratsuchende*n weitervermitteln muss
- Vertraulichkeit: Alle Gespräche und Informationen werden streng vertraulich behandelt. Inhalte von Beratungsgesprächen werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Ratsuchenden weitergegeben. (Offenbarungspflicht!!!)
- Respekt und Empathie: Die Beratung erfolgt auf Augenhöhe, wobei die individuellen Bedürfnisse und die Perspektive des Ratsuchenden im Mittelpunkt stehen.
- Hilfe zur Selbsthilfe: Ziel der Beratung ist es, die Ratsuchenden in ihrer Problemlösungsfähigkeit zu stärken und sie zur eigenständigen Bewältigung von Herausforderungen zu befähigen.
- Systemische Betrachtung: In der Beratung wird das soziale Umfeld der Ratsuchenden mit einbezogen. Hierdurch werden gemeinsam einvernehmliche Lösungen erarbeitet, die nachhaltig und ganzheitlich sind.
Die Beratung hat das Ziel direkt oder indirekt Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, kritische Reflexion und Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Sie ist abhängig von einem vertrauensvoll-offenen und respektvoll-toleranten Umgang und somit Gestaltungselement einer »menschlichen Schule«.
7. Beratungsangebote
Die Beratung durch die Beratungslehrer*innen widmet sich dem Herstellen von Kontakten zu außerschulischen (Fachberatungs-) Einrichtungen.
- Systemische Beratung: Beratung von Schülerinnen, Schülern, Erziehungsberechtigten und interessierten Kolleg*innen über präventive und fördernde Maßnahmen Unterstützung bei der Lösung von persönlichen und schulischen Problemen, wie Lernblockaden, Prüfungsangst, familiären Schwierigkeiten oder Zukunftsängsten. Der grundlegende Gedanke der systemischen Beratung liegt darin, dass der Rat Suchende / die Rat Suchende der Experte bzw. die Expertin für sein / ihr Problem ist. Jede(r) ist Experte für sein / ihr Problem. Es geht nicht darum, irgendwelche Tipps zu geben, die gar nicht zu euch passen. Vielmehr geht es darum, unter dem Schutz der Verschwiegenheit auf Augenhöhe, das eigene Potenzial an Problemlösefähigkeiten wieder zu entdecken und nutzbar zu machen. Das geht auch, falls ihr euch ohnmächtig im Hinblick auf das Problem fühlen solltet. Die Beratung ist grundsätzlich freiwillig und bietet Hilfe zur Selbsthilfe durch Stärkung der Reflexionsfähigkeit, der Selbstständigkeit, der sozialen Kompetenz, der Kommunikationsfähigkeit und der Problemlösekompetenz des(r) Ratsuchenden in einem von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Bestätigung und Anregung geprägten Rahmen. Somit besteht das übergeordnete Ziel aller Beratung darin, das Problem handhabbar zu machen und vielleicht sogar durch diese Bewältigung als Persönlichkeit zu wachsen. (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Streitschlichtung: Schülerinnen und Schüler können bei Konflikten mit anderen durch unsere geschulten Streitschlichter Unterstützung finden. Konflikte gehören zum Schulalltag dazu, jede(r) streitet sich mal. Der eigentliche Umgang mit Konflikten ist die Herausforderung, der sich die gesamte Schulgemeinde stellt. Wir möchten mit der Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler bewirken, dass die Streitenden in der Lage sind, mit der Unterstützung der Streitschlichterinnen und -schlichter, Lösungsansätze zu ermitteln und am Ende eine Auseinandersetzung / einen Streit konstruktiv zu beenden. (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Mobbingprävention und -intervention: Beratung und Intervention bei Mobbingvorfällen, sowohl in der Klasse als auch in digitalen Bereichen (Cybermobbing). Mobbing findet über einen längeren Zeitraum statt, ist zielgerichtet und kann analog (in der Klasse, in der Pause…) oder digital (im Whats App Chat, soziale Medien etc.) stattfinden. Täter gewinnen durch Erniedrigung anderer an Status in der Gruppe. Beim Mobbing gibt es in der Regel drei Phasen. Die Testphase: Akteur gängelt Betroffene, bekommt vereinzelt Zuspruch und Anerkennung von anderen Schülerinnen und Schüler. Daher muss in der Klasse klar vereinbart sein: Was ist »petzen« und was ist Hilfe holen? Die Fachkolleginnen und -kollegen geben Vorfälle an die Klassenleitung weiter, Sensibilität ist extrem wichtig. Das Opfer darf nicht geschädigt werden. Die Konsolidierungsphase: Mobber bekommen mehr Zulauf, denn sich Stärkeren anzuschießen ist gut und gibt Anerkennung. Die Regeln der Mobber bekommen mehr Gewicht und werden immer mehr zur Gewohnheit. Die Angst und Furcht der anderen wird immer größer, sie verlieren an Bedeutung und werden an den Rand gedrängt. Daher muss das Opfers durch klasseninterne Helfersysteme gestärkt werden. Das Kind ist beispielsweise nicht alleine in der Pause und durch die Gesellschaft anderer Kinder weniger angreifbar als alleine. Das Manifeste Mobbing: Täter haben immer mehr Macht, wenn hier nicht eingeschritten wird, können klassenintern keine Helfersysteme mehr aktiviert werden. Die Beratung erfolgt nach folgender Timeline: 1. Phase: Erstversorgung und Positionierung, Opferschutz, 2. Phase: Bedrohung / Krisenintervention: Teambildung (Schulleitung, Schulsozialarbeiter, Klassenleitung), Intervention vorbereiten, 3. Phase: Regelung: Vereinbarungen, sind vereinbarte Ziele erreicht oder muss nachgearbeitet werden? Neben der Arbeit mit den Betroffenen ist uns auch die Arbeit mit den Akteuren ein Anliegen. Mobbing geschieht oft aus Unzufriedenheit und Ohnmacht. (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - Gewaltprävention: Angebote zur Prävention von Gewalt in verschiedenen Formen, mit speziellen Programmen zur Auseinandersetzung mit Gewalt. Im Bereich der Gewaltprävention wird neben der allgemeinen Gewaltprävention auch ein Fokus auf die Intervention gelegt. Hierzu gehören Aufklärungsarbeit, Präventionsprojekte und die Bereitstellung von Ansprechpersonen für Betroffene. Eine pauschale Aussage über die schrittweise Beratung ist an dieser Stelle sehr schwer, da sich jede Erfahrung unterscheidet und jede/jeder Betroffene anders empfindet. (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ) - (Prävention) sexualisierter Gewalt: Alles was man persönlich als unangenehm und verletzend empfindet: Ansprache, Wortwahl, Bloßstellungen, Berührungen und Blicke (ggf. auch an unangemessenen Stellen am Körper), Ungewollte Kontaktaufnahme (persönlich/ digital) mit sexualisiertem Inhalt, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung. Jede Erfahrung, die DU gemacht hast, ist der Rede wert! Wir sind jederzeit ansprechbar, wenn du Schwierigkeiten, Probleme oder Erfahrungen im Bereich der sexualisierten Gewalt gemacht hast (siehe Stichwortkatalog)! Du entscheidest, was du wann und wie viel und wem erzählen möchtest – wir sind gerne bereit dich bei der Bewältigung deiner Schwierigkeiten zu unterstützen. Eine pauschale Aussage über die schrittweise Beratung ist an dieser Stelle sehr schwer, da sich jede Erfahrung unterscheidet und jede/jeder Betroffene anders empfindet. Was du immer wissen solltest: DU trägst keine Schuld!
- Kinderschutz: Beratung und Intervention bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, in enger Kooperation mit dem Jugendamt und den zuständigen Behörden. Es ist ein zentraler Bestandteil des Beratungskonzepts. Verdachtsmomente auf Kindeswohlgefährdung werden ernst genommen und umgehend mit allen Beteiligten besprochen und bei akuten Fällen an die entsprechenden Stellen weitergeleitet (z.B. Jugendamt, Polizei). Das Kinderschutzteam des Burgau-Gymnasiums arbeitet eng mit externen Fachkräften zusammen, um im Falle einer Gefährdung schnell und effektiv handeln zu können. Eine pauschale Aussage über die schrittweise Beratung ist an dieser Stelle sehr schwer, da sich jede Erfahrung unterscheidet und jede/jeder Betroffene anders empfindet. (
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. )
- Mediensberatung: Prävention und Beratung Medienkonsum/soziale Netzwerke: Schwerpunkte der Beratung u.a.: Übermäßiger Medienkonsum, Online-Sucht, Verletzung der Privatsphäre,/Datenmissbrauch Cybermobbing, Kinder- und Jugend-gefährdende Inhalte, Cybergrooming, Sexting. Beratung in Anspruch nehmen können alle Schülerinnen und Schüler des Burgau-Gymnasium sowie deren Erziehungsberechtigte in allen Fällen aus dem oben beschriebenen Themenfeld. Je nach konkretem Fall erfolgt die Beratung niederschwellig durch entsprechend ausgebildete Schülerinnen und Schüler (Medienscouts) oder direkt durch die von der Landesanstalt für Medien qualifizierten Medienberatungslehrkräfte. Die Beratung ist freiwillig und unterliegt grundsätzlich der Verschwiegenheit. Wir sind stets bemüht, ein dem Anliegen angemessenes Beratungsangebot zu machen und auf die individuellen Bedürfnisse der Ratsuchenden bestmöglich einzugehen. Auch im Rahmen unserer Präventionsangebote können Fragen gestellt und der Kontakt zu uns gesucht werden. (
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- Drogenmissbrauch und Suchtprobleme: Eine pauschale Aussage über die schrittweise Beratung ist an dieser Stelle sehr schwer, da sich jede Erfahrung unterscheidet und jede/jeder Betroffene anders empfindet. Bei eigenem Konsum, Rechtsfragen oder auch Freundes-bzw. Angehörigenproblematik könnt ihr euch gerne an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wenden. Diese Beratung ist streng vertraulich und wird weder an die Polizei noch an Schulleitung oder Kollegium weitergegeben. (Herr Gülden)
- Krisenintervention: Schnelle Hilfe in Krisensituationen, z.B. bei akuten emotionalen Belastungen, Amokdrohungen oder Naturkatastrophen. (Krisenteam der Schule)
- Kollegiale Beratung: Die Beratung durch die Beratungslehrer*innen dient der Unterstützung interessierter Kolleg*innen bei der Entwicklung bzw. Vertiefung eigener Beratungskompetenz.
- Kommunikation mit der Polizei:
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- Kommunikation mit dem Jugendamt:
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8. Was kann das Beratungslehrerteam nicht leisten?
Die Beratungslehrer*innen übernehmen keine Laufbahn- bzw. Berufsberatung.
Die Beratungslehrer*innen übernehmen keine Fachberatung und Therapie (z.B. Drogenberatung, Beratung bei sexuellem, körperlichem oder seelischem Missbrauch, Sektenzugehörigkeit, Essstörungen, spezifischen psychiatrisch relevanten Problemen etc.), sondern sie stellen in solchen Fällen Kontakte zu Fachberatungsstellen her bzw. begleiten auf Wunsch die Ratsuchenden zu diesen Fachberatungsstellen.
Die Beratungslehrer*innen übernehmen nicht die Aufgaben der Klassenlehrer*innen, Fachlehrer*innen und Tutor*innen, der Unter-, Mittel- und Oberstufenkoordinator*innen sowie der SV-Lehrer*innen, sondern sie ergänzen und entlasten sie auf Anfrage und, wenn sinnvoll, in obengenannten Problemkreisen.
Die Beratungslehrer*innen sind auf der Grundlage der oben genannten Beratungsgrundsätze und Beratungsziele eine professionalisierte Problemlösungsinstanz. Dies heißt aber nicht, dass sie den Ratsuchenden Lösungen vorgeben oder (kurzfristig) messbare »Erfolge« garantieren.
9. Konfliktmanagement
Nach Möglichkeit werden alle Konflikte/ Probleme auf der jeweiligen Konfliktebene gelöst. Wichtig ist, dass die Klassenleitung (grüne Ebene) und später auch der Koordinator Beratung (gelbe Ebene) über den Problemfall informiert sind. Externe Kräfte der äußeren Ebene werden erst nach Rücksprache mit der Schulleitung hinzugezogen.

10. Schulsozialarbeit und Schulseelsorge
Ergänzt wird das Beratungslehrerteam durch die Schulsozialarbeit und die Schulseelsorge.
Nach oben beschriebenen Prinzipien wird Beratung und Unterstützung angeboten.
Ihr trefft uns in Raum 227 oder auf dem Schulgelände.
Ihr könnt uns an folgenden Tagen und unter den angegebenen Kontaktdaten erreichen:
|
Simon Schmitz Schulsozialarbeiter Dienstag + Donnerstag |
Michael Kruse Schulseelsorger Freitag 8.30 Uhr - 13.00 Uhr 0179 / 3 858 867 |
11. Sonderpädagogische Unterstützung am Burgau Gymnasium
Am Burgau Gymnasium lernen auch Schüler*innen mit verschiedenen Formen von Behinderung oder festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Sonderpädagogische Förderung am Burgau Gymnasium hat das Ziel, systemisch Anpassungen und Nachteilsausgleiche zu ermöglichen, so dass Schüler*innen mit Beeinträchtigung am Burgau Gymnasium bestmöglich lernen können und trotz ihrer Beeinträchtigung die Leistungen zeigen können, die zum Erreichen ihres angestrebten Abschlusses führen. Sonderpädagogische Förderung am Burgau Gymnasium berät und vermittelt besonders zwischen Schüler*innen, deren Eltern/Erziehungsberechtigten und den Klassen- und Fachlehrer*innen. Ebenso ist sie Bindeglied zwischen sozialen Dienstleistern, Integrationshelfer*innen, therapeutischen, psychologischen und medizinischen Institutionen, der Reha-Beratung der Agentur für Arbeit sowie dem Integrationsfachdienst des LVR.
Sonderpädagogische Förderung am Burgau Gymnasium arbeitet gemeinsam mit den Klassen- und Fachlehrer*innen und den Schüler*innen an deren Entwicklungs- und Förderzielen und unterstützt diese beim Erreichen der Ziele.
Ansprechpartnerin:
Sonderpädagogin
Mittwoch 9.30-12.30 Uhr
12 Hilfsangebote außerhalb der Beratungszeiten
Notruf : 110 / 112
Von Montag bis Freitag:
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02421-25-2119 |
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02421-22-1109 |
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02421-188-148 (bzw.-142) |
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02461-58282 |
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02461-52655 |
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02421-13550 |
13. Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten
Beratungslehrkräfte:
Frau Berger:ebergerburgaugymnasium.de
Frau Dorißen:
Herr May:
- Zu spezialisierten Themen:
Frau Assenmacher:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Herr Biskup:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Herr Gülden:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Herr Puchala:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Frau Reinsch:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Frau Romero Garcia:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Frau Wimmer:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Schulsozialarbeit:
Simon Schmitz, Dienstag und Donnerstag, 7:50 Uhr – 13:00 UhrDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - Schulseelsorge:
Michael Kruse, Freitag, 8:30 Uhr – 13:00 UhrDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
14. Übersicht: Beratung/ Beratungsfelder am Burgau Gymnasium: Stand Januar 2019
Beratung für: |
Beratungsfeld/ Beratungsanlass |
Interne Beratung durch: |
Externe Beratung durch/ Zusammenarbeit mit: |
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SUS 5-Q2 Eltern |
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Unterstufenkoordinatorin: Mittelstufenkoordinator: Oberstufenkoordinator: Klassen- und Kurslehrer*innen, |
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SUS 8-Q2 Eltern |
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BWO Koordinator*innen: Frau Assenmacher |
Arbeitsamt AOK RWTH AC, FH Köln |
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SUS 5-Q2 Eltern |
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AOK |
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Herr Gülden | Drogenberatung | |
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SUS 5-Q2 |
Trauerbegleitung |
Klassen-/ Kurslehrer*innen, |
Schulsozialarbeit/ Schulseelsorge |
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SUS 5-Q2 |
Gewaltprävention |
Klassen-/ Kurslehrer*innen, |
Schulsozialarbeit/Schulseelsorge Externe Trainer Polizei |
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SUS 5-Q2 |
Konflikte unter Schüler*innen |
Klassen-/ Kurslehrer*innen, Streitschlichtung |
Schulsozialarbeit/Schulseelsorge |
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SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Mobbing, Cyber-Mobbing |
Klassen-/ Kurslehrer*innen,
|
Schulsozialarbeit |
|
SUS Q1 |
Beratung bei der Erstellung von Facharbeiten |
Koordination: Frau Berger Kurs-/ Fachlehrer*innen |
|
|
SUS 5-Q2 |
Unterstützung der SV, z.B. bei Problemen mit Lehrern*innen, Bewertungen, Schule |
SV Vertrauenslehrer*innen: (Klassen-/ Kurslehrer*innen) (Beratungsteam) |
Landesschülerschaft |
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SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Lern-/ Leistungsprobleme |
Klassen-/ Kurslehrer*innen Lerncoaching LRS, Legasthenie: Dyskalkulie: AD(H)S: Förderunterricht: |
Schulsozialarbeit Schulpsychologischer Dienst |
|
SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Bilingualer Bereich |
Koordination: Fachlehrer*innen Französisch |
|
|
SUS 5-Q2 Eltern |
Begabtenförderung z.B. durch Überspringen, AG Wahl |
Koordination: Klassen-/ Fach-/ Kurslehrer*innen |
|
|
SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Kindeswohlgefährdung:
|
Klassen-/ Kurslehrer*innen
|
Schulsozialarbeit/Schulseelsorge Jugendamt Polizei |
|
SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Pädagogisch-psychologische Beratung:
|
Klassen-/ Fach-/ Kurslehrer*innen Beratungslehrerteam: |
Schulsozialarbeit/Schulseelsorge Schulpsychologischer Dienst Jugendamt |
|
SUS 5-Q2 Eltern Lehrer*innen |
Krisenmanagement
|
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Polizei Feuerwehr |
|
SUS 5-Q2 Eltern |
Finanzierung von Klassenfahrten, Lernangeboten, Lernmaterialien |
Klassen-/ Kurslehrer*innen |
Sozialamt |
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Lehrer*innen |
Probleme/ Konflikte am Arbeitsplatz Schule |
Lehrerrat: |
Personalrat |
|
Lehrer*innen |
Gleichstellungsfragen |
Gleichstellungsbeauftragte: |
Personalrat |
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Lehrer*innen |
Beratung bei neuen Lernformen/ Lerntechniken zur Verbesserung des Lern- und Sozialklimas z.B. durch...: |
Schulentwicklungsgruppe |
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Fortbildungsbeauftragter: |
Kompetenzteams | |
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Lehrerin/ Lehrer nach Wahl | ||
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|||
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Referendar*innen Lehrer*innen |
Betreuung und Beratung von Referendar*innen |
Ausbildungsbeauftragte: Ausbildungslehrer*innen |
Studienseminare |
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Lehrer*innen |
Betreuung und Beratung von Berufseinsteiger*innen und Quereinsteiger*innen |
Schulleitung Lehrerrat: |
|
|
Praktikant*innen |
Betreuung und Beratung von Praktikant*innen |
Koordination: |
15. Kontinuierliche Weiterentwicklung
Das Beratungskonzept ist ein lebendiges Dokument, das regelmäßig überprüft und an die sich verändernden Bedürfnisse der Schulgemeinschaft angepasst wird. Feedback von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Lehrkräften fließt kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Beratung ein.
16. Schlussbemerkung
Das Beratungsangebot am Burgau-Gymnasium ist darauf ausgerichtet, eine wertschätzende und unterstützende Atmosphäre zu schaffen, in der alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ihre Anliegen vertrauensvoll einbringen können. Wir setzen uns dafür ein, dass Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden, Konflikte konstruktiv gelöst und präventiv gearbeitet wird, um eine sichere und respektvolle Lernumgebung zu gewährleisten