Nach 6 Jahren Klassenverband heißt es nun Abschied voneinander nehmen. Ein letztes Mal etwas als Klasse unternehmen und noch einmal richtig zusammen Spaß haben. Was eignet sich hierzu besser als eine finale Abschlussfahrt!
Am 12.07. war es so weit, wie nicht anders von einer bilingualen Klasse zu erwarten, war unser Reiseziel Paris. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Monumente, aber auch Ereignisse, die nur darauf warteten von uns entdeckt zu werden. Bis zum 15.07. hieß es für uns, jeden Tag etwas Neues erblicken zu können, was bis dahin nur im Französischbuch bestaunt wurde. Begleitet auf der Fahrt haben uns die stets gut gelaunten Lehrkräfte Frau Glund und Herr Fender, welche die ganze Reise über positive Stimmung verbreitet haben.
Abends angekommen waren alle erschöpft von der Fahrt und doch ganz gespannt auf das, was uns in Paris erwarten würde. Zu unserem Glück mussten wir den Weg zu unserem Hostel nicht zu Fuß bestreiten, sondern konnten entspannt mit der Metro fahren.
Direkt am ersten Tag ging es vom Hostel, AIJ BH Hostel Paris, zu unserem ersten Ziel. Ein ganz schön langer Weg, der zwar jedem in die Beine ging, aber einen wunderschönen ersten Einblick auf Paris gegeben hat. Entlang der Seine gingen wir also bis zum Louvre. Dort angekommen konnten wir das ganze Gebäude frei erkunden, von der Abteilung der alten Ägypter bis zur berühmten Mona Lisa. Nach ein paar Stunden Erkundungsreise ginfg es auch schon weiter in den direkt daneben liegenden Jardin des Tuileries. Danach ging es über den Place de la Concorde, den Ort, wo Marie-Antoinette enthauptet wurde, entlang der Champs-Elysées zum Arc de Triomphe. Es folgten sechs Stunden Freizeit mit einer kleinen Selfie-Challenge. Jede Gruppe erstellte vier Bilder, eins mit einer interessanten Person, ein anderes mit einer Sehenswürdigkeit, ein weiteres mit etwas zum Knabbern und das Letzte mit etwas Witzigem. Als der Tag zu Ende ging, waren schon fast alle vollkommen erschöpft, doch der Schlaf bot ein bisschen Erholung.
Am Folgetag sah es dementsprechend wieder besser aus. Unser erstes Ziel für den Tag: Montmartre und Sacré-Coeur. Die Fotochallenge ging weiter, dieses Mal wurde jeder Gruppe eine Farbe zugeteilt, die dann gefunden und fotografiert werden sollte. Auch auf unserem Plan stand Notre Dame de Paris. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, doch bereits der Blick, den man von außen auf sie erhaschen konnte, war atemberaubend. Direkt danach gingen wir auch schon in Richtung Palais de Luxembourg, um etwas zu essen zu holen und zu picknicken. Nach einem kleinen Besuch vor dem Eiffelturm und ein paar typischen Touri-Fotos machten wir eine einstündige Bootstour auf der Seine, was nochmal einigen die Gelegenheit bot, die Beine auszuruhen und ein bisschen runterzukommen. Um den Tag zu beenden, gingen wir dann noch in einem kleinen traditionellen Pizza-Restaurant essen. Der dritte und somit letzte Tag startete mit dem Atelier des Lumières, in welchem wir uns eine Ausstellung zum kleinen Prinzen anschauten. Der ganze Austellungssaal war gefüllt mit Musik und Lichtern, die auf die Wände projiziert wurden, um die schöne, und doch auch traurige Geschichte des kleinen Prinzen zu erzählen. Nach dem Atelier wurde uns am Cimetière du Père-Lachaise, ein bekannter Friedhof in Paris, Freizeit gegeben, um nochmal letzte Besorgungen zu machen oder uns den Friedhof anzugucken. Danach war es auch schon Zeit den Rückweg anzutreten.
Ein großer Dank nochmal an unsere bezaubernden Lehrkräfte Frau Glund und Herr Fender dafür, dass sie diese wunderschöne Reise für uns geplant haben! Sie haben unseren Abschluss wirklich unvergesslich gemacht!
Anna Donkel (10F)