Das Burgau-Gymnasium besitzt ein »grünes Klassenzimmer«, in dem die Schüler*innen unter freiem Himmel lernen können. Hier wurde ein Atrium mit Sitzgelegenheiten errichtet, welches vielfältige Möglichkeiten des Lernens bietet.

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Nach erfolgreich durchlaufener Mittelstufe schließt sich die dreijährige gymnasiale Oberstufe an, die mit der Allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, endet. Der bisherige Klassenverband wird durch ein Kurssystem ersetzt. Wissenschaftsorientierte Formen selbstständigen Arbeitens und Lernens gewinnen mehr und mehr an Bedeutung.
Neben dem Abitur bieten wir das deutsche Abitur mit bilingualem Vermerk sowie das Doppelabitur AbiBac an: deutsches Abitur und französisches Baccalauréat. Letzteres ist in Frankreich ein offiziell anerkannter staatlicher Schulabschluss. Der Abschluss wird dabei sowohl in Frankreich als auch in Deutschland vollständig anerkannt.
Besonderen Wert legen wir an unserer Schule auf die individuelle Planung der Schullaufbahnen, um die Fähigkeiten der Schüler*innen unter Beachtung der Pflichtbedingungen und der schulischen Angebote optimal zu entwickeln. Von zentraler Bedeutung sind daher die Beratungsgespräche mit dem Oberstufenteam, in denen die Laufbahnwünsche mit der Ausbildungs- und Prüfungsordnung abgeglichen und überprüft werden.
Neben den traditionellen Fächern wie Deutsch, Mathematik oder Englisch bieten wir in der Oberstufe eine ganze Reihe weiterer Fächer wie Informatik, Sozialwissenschaften, Pädagogik und Spanisch an. Selbstverständlich kann man bei uns auch das Latinum erwerben. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der regelmäßig stattfindende Sport-Leistungskurs.
Das Burgau-Gymnasium ist ein fester Partner der Kooperation der Dürener Gymnasien. So ist es uns möglich, nahezu jeden Laufbahnwunsch der Schüler*innen zu realisieren.
Regelmäßig kommen viele Schüler*innen von den Realschulen zu uns, um am Burgau-Gymnasium ihre Schullaufbahn fortzusetzen und das Abitur abzulegen. Eine Aufnahme ist möglich, wenn am Ende der Jahrgangsstufe 10 der Qualifikationsvermerk erreicht wird.
Zu Beginn eines jeden Kalenderjahres gibt es für alle interessierten Eltern und Schüler*innen eine spezielle Veranstaltung, die über die gymnasiale Oberstufe informiert.
Präsentation Informationen über die Gymnasiale Oberstufe am Burgau-Gymnasium
Die Klassen 5 und 6 bilden eine Einheit und werden zur Erprobungsstufe zusammengefasst. Dies bedeutet, dass im Regelfall die Schüler*innen von der Klasse 5 in die Klasse 6 übergehen. Am Ende der Erprobungsstufe (Klasse 6) wird durch die Zeugniskonferenz festgestellt, ob das Gymnasium die geeignete Schulform für ein Kind ist.
Um den Übergang von der Grundschule in unsere Schule so sanft wie möglich zu gestalten, werden die Schüler*innen mit den neuen Gegebenheiten vertraut gemacht. Dazu gehören die besondere Gestaltung der ersten Schultage durch die Klassenlehrer*innen, die Schulrallye, die Besprechung der für den Schulalltag wichtigen Themen, wie z.B. Schultasche packen, Gefahrenpunkte auf dem Schulweg erkennen etc.
Als zusätzliche Ansprechpartner*innen stehen den neuen Fünftklässler*innen das ganze 5. Schuljahr über Mentor*innen, das sind Schüler*innen der 10. Klassen, zur Seite, die beim Einleben helfen und ihnen den Schulalltag erleichtern. Somit werden die Kinder schneller in die Schulgemeinde integriert.
Um sich in der Schule wohl zu fühlen und Lernfortschritte machen zu können, ist ein gutes Klassenklima von besonderer Bedeutung. Um das Miteinander zu fördern, haben wir das Fach »Soziales Lernen« eingeführt. Hier lernen die Schüler*innen Konflikte anzusprechen und konstruktive Lösungsstrategien zu finden.
Zum Ausgleich für das Lernen gibt es auf unserem weitläufigen Gelände in den Pausen vielfältige Möglichkeiten sich zu entspannen und aktiv zu bewegen. Gerade für die jüngeren Schüler*innen bieten sich hierfür die Tischtennisplatten, die Klettergerüste und die Boulderwand an. Auf dem Hartgummiplatz können die Kinder in der Pause unter Aufsicht Fußball oder Basketball spielen. Die Mitarbeitenden der Schulsozialarbeit bieten zudem bewegte und gemütliche Pausen an.
Meist gegen Ende Oktober unternehmen die Klassen 5 eine Kennenlernfahrt in die nahegelegene Jugendherberge in Nideggen. Hier wird am konstruktiven Miteinander gearbeitet und die Klassengemein schaft durch das Programm »Teamcheck« gestärkt.
In der Klasse 5 findet bei uns der traditionelle Sextaner*innen-Nachmittag statt, zu dem auch die Grundschullehrer*innen herzlich willkommen sind. Hier treffen sich die Klassen beim gemütlichen Beisammensein in den Klassen-Cafés. Die Schüler*innen spielen Gesellschaftsspiele und die Eltern haben Gelegenheit sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und auszutauschen.
Für die Klassen 5 und 6 besteht die Möglichkeit, die Hausaufgabenbetreuung in Anspruch zu nehmen.
Mit der Einführung des iPads ab Klasse 5 wird das selbstständige Arbeiten weitergeführt.
Nach der Umstellung auf G9 bilden die Jahrgänge 7, 8, 9 und 10 die Mittelstufe des Gymnasiums. Die Umstellung auf G9 begann mit dem Schuljahr 2019/2020, sodass alle seitdem neu aufgenommenen Schüler*innen nun diesem Bildungsgang zugeordnet sind. Nach dem erfolgreichen Durchlaufen der Erprobungsstufe (Jg. 5 - 6) sind die Kinder nun endgültig bei uns am Gymnasium »angekommen«.
Die Mittelstufe zielt auf den ersten möglichen Abschluss, den sogenannten Mittleren Schulabschluss, der im G9-System am Ende der 10. Klasse erreichbar ist. In diesem Zusammenhang nehmen die Schüler*innen ab dem Schuljahr 2023/24, wie alle anderen Lernenden anderer Schulformen mit sechsjähriger Sekundarstufe I, an den Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10) teil.
Neue Fächer
Zur 9. Klasse wählen die Schüler*innen im Wahlpflichtbereich ein sogenanntes Differenzierungsfach. Wir bieten zurzeit fünf Fächer alternativ an, die jeweils 3-4 Wochenstunden unterrichtet werden: Latein (4 Std.), Italienisch (4 Std.), Informatik (3 Std.), GEP – Geschichte, Erdkunde, Politik (3 Std.), Sport-Theorie (3Std.). Im Vorfeld der Wahl des Differenzierungskurses können die Schüler*innen an sog. »Schnupperstunden« teilnehmen, um die neuen Fächer kennenzulernen.
Eines dieser Fächer wird verbindlich für die Klassen 9 und 10 belegt. Informatik und Latein können in der Oberstufe fortgeführt werden. Wenn Latein drei weitere Jahre belegt wird, ist nach insgesamt 5 Jahren das Latinum erreicht. Latein kann dann auch in der Oberstufe bei der Wahl eines sprachlichen Schwerpunkts die 2. Fremdsprache sein.
Erstes Berufspraktikum
Die Schüler*innen werden bereits vor der Oberstufe auf ihre Berufswahl vorbereitet. Dazu dienen mehrere Module, die in der Mittelstufe durchgeführt werden. Im Zentrum steht insbesondere das Praktikum, das in der 9. Klasse durchgeführt wird; es kann freiwillig verlängert werden. Die Vorbereitung des Bewerbungsverfahrens erfolgt im Deutschunterricht.
Lernstandserhebung (LSE/VERA 8)
Seit 2004 erhebt das Land NRW im Zuge der unterrichtlichen Qualitätssicherung in zentralen Prüfungen in allen 8. Klassen aller Schulen die sog. Kompetenzen – Fähigkeiten und Fertigkeiten – der Schüler*innen, und zwar in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache.
Fahrten/Projekte und Austauschprogramme
Höhepunkte im Schulalltag unserer Mittelstufenschüler*innen sind die im Fahrtenkonzept beschriebenen Fahrten und Austauschprogramme sowie einzelne festgelegte Projekte zur Berufswahl und Steigerung der Sozialund Medienkompetenz: z.B. die Skifahrt, die Fahrt nach Saint-Amand, die Berufsfelderkundung und Potentialanalyse, das Sozialkompetenztraining, die mögliche Teilnahme am Ukraine-Austausch, das Medienkompetenztraining oder die Fahrt nach Gémenos.
Unser Vertretungskonzept
Von den Schulen wird verlangt, dass sie ein schlüssiges Vertretungskonzept vorlegen. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass in NRW jede 8. Unterrichtsstunde ausfällt. Je nach Schulform macht dies 5,8 bis 7,9 % des Unterrichts aus, in einzelnen Schulen sogar bis zu 11,4 %. Ein Ausfall von ca. 10 % ergibt bereits einen Verlust von 1,0 bis 1,5 Jahren im Laufe eines Schülerlebens.
Die Maximalforderung lautet, alle ausfallenden Stunden zu vertreten. Dies ist aber unrealistisch, denn bei der Größe unserer Schule würde dies bedeuten, dass wir ca. 175 Stunden wöchentlich zu vertreten hätten, die u.a. ausfallen wegen Erkrankungen, Fahrten, Fortbildungen, Dienstgeschäften oder aus privaten Gründen.
Die Lehrerkonferenz hat sich auf Vorschlag der Steuerungsgruppe einvernehmlich für ein Vertretungskonzept entschieden, das von den Kolleginnen und Kollegen ein erhebliches Mehr an unentgeltlichen Mehrarbeitsstunden verlangt. Hauptziel ist
-
die Minimierung von Unterrichtsausfall (Personal- und Organisationsentwicklung)
-
die Erhöhung der Qualität von Vertretungsplanung (Organisationsentwicklung)
-
Erhöhung der Qualität von Vertretungsunterricht (Unterrichtsentwicklung)
Gleichzeitig erfordert es von den Schülerinnen und Schülern die Einsicht, dass jede Stunde, die ausfällt, sie ein wenig bremst auf ihrem Weg zu einem qualifizierten Abschluss.
Alle Eltern bitten wir, uns in unseren Bemühungen zu unterstützen, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst ungekürzten Unterricht zu erteilen, damit die Voraussetzungen verbessert werden, zum Beispiel, um bei den anstehenden (teil)zentralen Abschlussprüfungen erfolgreich abschneiden zu können. Im Einzelnen sehen die Maßnahmen wie folgt aus:
- Die Klassen 5 und 6 erhalten vollständigen Unterricht (1. bis 6.Std.).
- Die Klassen 7 bis 10 erhalten mindestens 5 Unterrichtsstunden.
Bei einer Vertretung gilt folgende Reihenfolge:
- Aufgabenstellung durch den zu vertretenden Fachlehrer oder einen anderen Fachlehrer der Klasse und Beaufsichtigung durch den Vertretungslehrer
- Vertretung durch einen Fachlehrer, der in dieser Klasse sein Fach unterrichtet
- Vertretung durch einen Fachlehrer mit dem zu vertretenden Fach
- Vertretung durch eine Lehrkraft mit einem anderen Fach.
Dazu muss jeder Fachlehrer für die Klassen 5 bis 10 angemessene Unterrichtsmaterialien für Vertretungsstunden bereithalten.
- In der Sekundarstufe I wird ein Bereitschaftsdienst in der jeweils 1. Stunde eingerichtet. Klassen, deren Fachlehrer fehlt, gehen in die Stillarbeitsräume R 124/125. Gleiches gilt für Schüler, die erst zur 2. Std. Unterricht haben, aber früher erscheinen.
- Schüler der Klassen 5 bis 9, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, halten sich ebenfalls unter Aufsicht im Stillarbeitsraum auf.
- In der Oberstufe arbeiten die Schüler bei Nichtanwesenheit des Fachlehrers am Vormittag (1. bis 6. Std.) selbstständig in den Kursräumen. Kurse, die Unterricht in Fachräumen wie z.B. Chemie, Physik oder Biologie hätten, erhalten einen Raum zugewiesen.
- Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer hinterlegen Unterrichtsmaterialien oder Arbeitsaneisungen in der Schule, die von dem jeweiligen Kurssprecher im Sekretariat abzuholen, zu kopieren und zu verteilen sind.
Die Konzepterstellung und die für das Ende des kommenden Schuljahrs geplante Evaluation dienen der Qualitätsentwicklung, die ihrerseits Teil der Schulentwicklung ist. Unser Vertretungskonzept beinhaltet eine erweiterte Selbstständigkeit aller Schülerinnen und Schüler, die wiederum als ein Teilaspekt des Qualitätsprogramms von Schule zu verstehen ist.
Hausaufgabenkonzept des Burgau-Gymnasiums für die Sekundarstufe I
1. Funktion von Hausaufgaben
Hausaufgaben sind integraler Bestandteil des schulischen Lernens am Burgau-Gymnasium. Sie ergänzen die schulische Arbeit, deren wesentlicher Teil im Unterricht geleistet wird. Dabei haben sie das Potenzial – im Zusammenspiel mit dem Unterricht – zukunftsbestimmende Grunderfahrung im individuellen Lernprozess zu sein. Hausaufgaben werden in vielfältigen Formen gestellt – schriftlich und auch mündlich.
Die Schülerinnen und Schüler sollen – unterstützt von anderen – sich darin üben, den eigenen Lernprozess selbst zu organisieren und durch eigenes Handeln Selbstwirksamkeit zu erfahren. Von dem Erfolg selbsterledigter Aufgaben hängt dabei nicht nur die Qualifikation in verschiedenen Wissensfeldern, sondern auch eine erfolgreiche Persönlichkeitsentwicklung ab. Neben Erfolgsergebnissen ist dabei auch die bewusste Erfahrung und Verarbeitung des gelegentlichen Misslingens wichtig. Das Misslingen soll aber nicht zur Frustration, sondern zu verstärkten Anstrengungen führen. Insofern fördern intelligente und motivierende Hausaufgaben auch die Anstrengungsbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler. Im Sinne des kompetenzorientierten Lernens zeigen Hausaufgaben besonders gut, über welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler schon verfügen und wo noch Nachholbedarf besteht.
Zusammengefasst dienen Hausaufgaben folgenden Zwecken:
- sie helfen, das im Unterricht Erarbeitete einzuüben, einzuprägen und anzuwenden;
- sie können neue Aufgaben vorbereiten, die im Unterricht zu lösen sind;
- sie geben Gelegenheit zu selbständiger Auseinandersetzung mit einer neuen Aufgabe;
- sie befähigen die Schülerinnen und Schüler, Lernvorgänge selbst zu organisieren, Arbeitstechniken und Arbeitsmittel selbständig zu wählen und einzusetzen;
- sie bereiten auf das lebenslange und selbstorganisierte Lernen vor.
2. Kooperation aller Beteiligten
Der guten und engen Zusammenarbeit mit den Eltern kommt hier besondere Bedeutung zu; der vertrauensvolle Austausch zwischen Eltern, Lehrkräften und Schule bzw. Schülerinnen und Schülern ist Grundlage für Hausaufgaben und weitere außerunterrichtliche Aktivitäten.
2.1 Verantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler können in ihrem Heft die Zeit vermerken, die sie zur Erledigung der Hausaufgabe benötigt haben. Sie bzw. ihre Eltern achten selbst darauf, dass eine Rückmeldung an den Klassenlehrer erfolgt, wenn die zeitliche Belastung der Hausaufgaben das im Hausaufgabenerlass vorgeschriebene Maß überschreitet. Sie sollten schon beim Stellen der Hausaufgaben eventuelle Verständnis- oder andere Schwierigkeiten zu formulieren. Sie nehmen selbst eine geeignete Zeitplanung für die Anfertigung der Hausaufgaben aller Fächer vor, um Belastungsspitzen an einzelnen Tagen zu vermeiden. Falls es zu Problemen bei der Hausaufgabenbearbeitung kommt, müssen diese schriftlich dokumentiert werden. Allgemeine Aussagen (»Ich habe das nicht verstanden.«) sind hier nicht ausreichend. Zu Stundenbeginn melden sich Schülerinnen und Schüler ohne Hausaufgaben unaufgefordert und reichen fehlende Hausaufgaben zu Beginn der Folgestunde ebenfalls unaufgefordert nach.
2.2 Verantwortlichkeit der Lehrerinnen und Lehrer
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer informieren Eltern und Kinder über die wesentlichen Bestandteile des Hausaufgabenerlasses zu Beginn eines jeden Schuljahres. Die Information an die Eltern erfolgt auf der jeweils ersten Pflegschaftssitzung.
Die Lehrerinnen und Lehrer vermitteln geeignete Techniken des Lernens, die individuelle, auf den jeweiligen Lerntyp abgestimmte Zugänge ermöglichen, und beraten bezüglich des Zeitmanagements. Sie schreiben bis Klasse 7 die Hausaufgaben rechtzeitig vor Stundenende an die Tafel, um Rückfragen zu ermöglichen.
2.3 Verantwortlichkeit der Eltern
Die Eltern unterstützen die Schülerinnen und Schüler beim selbständigen Erledigen der Hausaufgaben, indem sie ihnen zu Hause eine ruhige Arbeitsatmosphäre ermöglichen, das Zeitmanagement ihrer Kinder begleiten und ein individuell angemessenes Maß an Freiraum und Kontrolle sicherstellen.
3. Rechtliche Vorgaben und vereinbarte Maßnahmen am Burgau-Gymnasium
Derzeit gelten für die Bearbeitungszeiten der Hausaufgaben (siehe auch den Hausaufgabenerlass BASS 12-63 Nr. 3) folgende Anhaltspunkte:
- für die Klassen 5 bis 7 täglich höchstens 60 Minuten
- für die Klassen 8 und 9 täglich höchsten 75 Minuten.
Die angegebenen Bearbeitungszeiten sind auf die verschiedenen Fächergruppen – unter Berücksichtigung der Tage ohne Hausaufgaben – folgendermaßen verteilt:
- Fremdsprachen, Deutsch, Mathematik, Differenzierungsfächer : bis zu 20 Minuten pro Unterrichtsstunde;
- Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Musik ab 7. Klasse : bis zu 10 Minuten pro Unterrichtsstunde;
- Sport, Kunst, Musik (Klassen 5 u. 6) , Religion, Praktische Philosophie: in der Regel keine Hausaufgaben.
Das Burgau-Gymnasium stellt sicher, dass Schülerinnen und Schüler an Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht, an Wochenenden sowie an Feiertagen keine Hausaufgaben machen müssen.
Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und wieder zu ihm führen. Sie werden grundsätzlich nicht als Ersatz für fehlenden oder ausgefallenen Unterricht aufgegeben; auch zur Disziplinierung sind zusätzliche Hausaufgaben nicht zulässig. Werden Hausaufgaben allerdings nicht erledigt, obwohl der Schüler oder die Schülerin offensichtlich dazu intellektuell und zeitlich in der Lage war, muss die Hausaufgabe nachgeholt werden.
Da Hausaufgaben in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen müssen, achten wir darauf,
- dass Hausaufgaben auch individualisiert werden können, um dem persönlichen Leistungsstand Rechnung zu tragen; dabei ist darauf zu achten, dass im Hinblick auf eine Leistungsüberprüfung von ähnlichen Voraussetzungen ausgegangen werden kann;
- dass die Schülerinnen und Schüler sich – in Absprache mit der Lehrerin / dem Lehrer – selbst Aufgaben geben und diese zielsicher erledigen können;
- dass Hausaufgaben in geeigneter Weise kontrolliert und besprochen werden, z. B. durch eine Besprechung im Plenum, in Partner- oder Gruppenarbeit;
- dass Schülerinnen und Schüler eine individuelle Rückmeldung zur Hausaufgabe erhalten.
Zur Einübung in selbständiges Arbeiten setzen wir auch Wochenplanarbeit und die Arbeit an Portfolios bzw. weitere Formen von Hausaufgaben ein, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, Arbeitstempo, Arbeitseinsatz und Arbeitsrhythmus selbst zu bestimmen.
Lehrerinnen und Lehrer tragen die gestellte Hausaufgabe für den Tag ins Klassenbuch/Kursheft ein (Fälligkeitsprinzip), zu dem die Aufgabe vorliegen soll; so verfahren auch die Schülerinnen und Schüler, die die Aufgaben in ihr Hausaufgabenheft / ihren Schulplaner eintragen. Damit ist ein schneller Überblick gewährleistet, was am jeweiligen Tag vorliegen muss.
Fehlt ein Schüler im Unterricht, wenn eine Hausaufgabe gestellt wird, so sollte im Einzelfall und unter pädagogischen Gesichtspunkten entschieden werden, ob die Hausaufgabe nachgeliefert werden muss.
Ggf. ist den betroffenen Schülerinnen und Schülern genügend Zeit einzuräumen, um die Hausaufgabe nachzuholen. Es empfiehlt sich, schon in Klasse 5 Lernpartnerschaften zu etablieren, die sicherstellen, dass erkrankte Schülerinnen und Schüler durch den jeweiligen Lernpartner die Hausaufgabe erhalten.
Werden Hausaufgaben wiederholt ohne nachvollziehbare Entschuldigung oder Erklärung nicht vorgelegt, so informiert der Fachlehrer die Eltern (Kopie an Klassenlehrer) und vereinbart, wie die Fertigstellung der Aufgaben sichergestellt werden kann. Die konkreten Maßnahmen werden auch dem Klassenlehrer bekannt gemacht und in der Schülerakte (Kopie des Schreibens) festgehalten. Dabei soll nicht von einem starren System ausgegangen werden, das beispielsweise besagt, dass nach dem dritten Mal die Eltern informiert werden. Werden Hausaufgaben wiederholt nicht oder nur ansatzweise angefertigt, kann die Lehrkraft Schülerinnen und Schüler Aufgaben am Freitagnachmittag in der Zeit von 13.15 Uhr bis 14.45 Uhr unter Aufsicht anfertigen lassen. Die Eltern erhalten darüber eine Mitteilung.
Damit Hausaufgaben ihren Zweck (s.o.) erfüllen können, bietet das Burgau-Gymnasium eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen an:
- Die Hausaufgabenbetreuung
Gegen ein geringes Entgelt (zurzeit 40 € pro Halbjahr und Nachmittag) kann jeder Schüler und jede Schülerin der Klassen 5 bis 7 am Burgau-Gymnasium an der professionellen Hausaufgabenhilfe am Nachmittag (außer Freitag) von 13.55 – 15.25 Uhr teilnehmen. Die Hausaufgabenbetreuung findet im Selbstlernzentrum statt, sodass auch Rechercheaufgaben am
Computer erledigt werden können. Sie wird von Fachlehrern, Referendaren und Oberstufenschülern betreut. - Selbstlernzentrum
Das Selbstlernzentrum steht allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II zu festgelegten Zeiten zur Verfügung. Hier können in Ruhe und unter Aufsicht selbständig Aufgaben erledigt werden. - Individuelle Nachhilfe »Schüler helfen Schülern«
Unser Konzept »Schüler helfen Schülern« unterstützt die Mitschüler gegen ein geringes Entgelt auch beim Anfertigen der Hausaufgaben. - Förderunterricht in den Förderbändern I und II
Erste Zielsetzung des Förderunterrichts ist die Stärkung von grundlegenden Kompetenzen in einzelnen Fächern, sodass durch einen Abbau von Defiziten zugleich auch die Hausaufgaben
besser erledigt werden können. - Lerncoaching:
Das Lerncoaching unterstützt SchülerInnen in der zielgerichteten Durchführung ihrer Hausaufgaben mit Blick auf Lern- und Arbeitsorganisation im häuslichen Umfeld.
Zur Unterstützung der häuslichen Aufgaben ermuntern wir die Schülerinnen und Schüler und unsere Kolleginnen und Kollegen dazu, neue Medien verantwortlich so einzusetzen, dass sie mit ihrer Hilfe u.a.:
- Hausaufgaben als E-mail an den Lehrer senden können;
- sich über Aufgaben und deren Lösung mit anderen Schülerinnen und Schülern in Verbindung setzen können;
- neue Medien auch als Lernhilfen (Vokabellernprogramme, Mathematikprogramme am Rechner etc.) nutzen können;
- Rechercheaufgaben selbstständig lösen können;
- internetbasierte Lernformen Schritt für Schritt einführen;
- Lernplattformen benutzen;
Hausaufgaben werden in der Regel nicht bewertet, im Rahmen der sonstigen Mitarbeit stellen sie jedoch einen wichtigen Beitrag dar. Möglichkeiten zur besonderen Anerkennung von Hausaufgaben können z. B. sein:
- besonders gelungene Hausaufgaben werden am Schwarzen Brett der Klasse ausgehängt;
- die Haushefte, die die Hausaufgaben enthalten, werden stichprobenartig dem Fachlehrer vorgelegt, der Worte der Anerkennung in den Heften vermerken kann;
- Zur individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler können diese
- Kurzreferate vorbereiten, die in den Unterricht integriert werden;
- besondere Hausaufgaben machen, die sich von den anderen in Umfang und Schwierigkeitsgrad unterscheiden;
- im Rahmen der Hausaufgaben an Wettbewerben teilnehmen.

Drogen-Prophylaxe
Seit vielen Jahren arbeitet das Burgau-Gymnasium auf diesem Gebiet mit der Drogenberatungsstelle Düren und dem Kommissariat »Vorbeugung« der Dürener Polizei zusammen. In den 7. und 8. Klassen kommen jeweils Mitarbeiter*nnen aus den oben genannten Institutionen ins Burgau-Gymnasium um dort mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. In unregelmäßigen Abständen werden auch Informationsabende für Eltern angeboten.
Das Thema »Drogen/Sucht« ist natürlich auch Gegenstand des Biologie- und Religionsunterrichts.
Der Wettbewerb »Be smart, don’t start« erfreut sich seit einigen Jahren in den 7. Klassen des Burgau-Gymnasiums großer Beliebtheit. Alle 7. Klassen nehmen hieran regelmäßig mit Erfolg teil.
AIDS-Prophylaxe
Seit vielen Jahren findet am Burgau-Gymnasium traditionell vor den Karnevalstagen eine Präventionsveranstaltung in den neunten Klassen statt. Die sexualpädagogischen Fachkräfte vom Gesundheitsamt, Sozialpädagogen der Jugendarbeit und der Drogenberatung informieren die Schülerinnen und Schüler ausführlich über mögliche Ansteckungsrisiken und den Verlauf einer HIV-Infektion bzw. einer Aids-Erkrankung. Vorbereitet wird diese Veranstaltung im Biologieunterricht.
Während der Veranstaltung können viele Schülerfragen in einer »lehrerfreien« Zone beantwortet werden und die Jugendlichen erhalten konkrete Hinweise, wo, wie und wann z.B. ein HIV-Test gemacht werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt der Prävention liegt im sozialen Bereich, d.h. die Eigenverantwortung, die Verantwortung gegenüber dem Partner/ der Partnerin und das Verhalten gegenüber HIV-positiven Mitmenschen werden thematisiert.
Gender ist der englische Begriff für soziales und kulturelles Geschlecht. »Die Schule [...] achtet den Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.« (§ 2 Abs. 6 SchulG).
Das Burgau-Gymnasium arbeitet bewusst mit den Prinzipien des Gender Mainstreaming beim Lehren und Lernen und verfolgt somit das Ziel, den Blick für die Geschlechtergerechtigkeit in der Schule zu schärfen. Die Gender-Perspektive soll in allen Entscheidungsprozessen von Anfang an berücksichtigt werden, damit Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter umgesetzt werden können. Unsere Schule eröffnet sowohl Mädchen und Jungen als auch Kolleginnen und Kollegen eine geschlechtergerechte Schule. Das Geschlechterverhältnis in Schulleben und Unterricht wird bewusst reflektiert und gestaltet und Mädchen und Jungen werden somit in ihrer Identifikationsentwicklung unterstützt. In allen Bereichen von Schule bemühen wir uns um eine kritische Auseinandersetzung mit evtl. bestehenden Geschlechterverhältnissen und stabilisieren diese bzw. versuchen sie zu verändern.
Alle – Mädchen und Jungen – werden gleichberechtigt erzogen, um sie auf ein Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten, in der Frauen und Männer ihre eigene Lebensplanung unter Nutzung ihrer individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gleichberechtigt verwirklichen können. Daher ist die Gleichstellung von Mädchen und Jungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und durch Förderung zum Teil vernachlässigter Fähigkeiten und Fertigkeiten für uns ein wichtiges Ziel unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit. So erziehen wir zur Toleranz, sozialer Rücksichtnahme und Lebenstüchtigkeit und fördern die Entwicklung von Selbstwertschätzung, Selbstbehauptung und Selbstvertrauen.
Wir stellen nicht das Geschlecht, sondern die individuelle Person in den Mittelpunkt. Somit verstehen wir Lehrprofessionalität auch als Reflexion von geschlechterrelevanten Aspekten, die dann im Schulalltag durch entsprechend geschlechtergerechtes Handeln ihre Anwendung finden kann. Mädchen- und Jungenförderung findet in diesem Sinne an unserer Schule auf breiter Ebene im Unterricht, bezogen auf einzelne Fächer, in Projekten, in Fördermaßnahmen, in Arbeitsgemeinschaften, in Übermittagsangeboten und in der Schüler- und Elternberatung statt, auch im Hinblick auf geschlechtsspezifische Schulleistungsunterschiede, die beruflichen Chancen und die Befähigung zur individuellen Lebensplanung.
Die Auflistung für die konkrete Umsetzung an unserer Schule wird im Moment überarbeitet.
Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen: Frau Crone und Frau Tasdelen
Seit dem Jahr 2008 verfügt das Burgau-Gymnasium als erstes Dürener Gymnasium über eine eigene Mensa. Diese bietet Platz für über 80 Schüler*innen und Lehrer*innen.
Von Montag bis Donnerstag stehen zwei preiswerte Menüs, jeweils ein fleischhaltiges und ein vegetarisches Gericht, außerdem ein Salatteller zur Auswahl. Freitags wird ein Lunchpaket angeboten. In der Regel sind die Speisepläne bereits gegen Ende der Vorwoche auf unserer Homepage einsehbar.
Das Essen muss spätestens in der 1. Pause des gewünschten Tages vor Ort vorbestellt werden. Es wird gerne bereits bei der Bestellung, spätestens bei der Abholung bar bezahlt.
Außerdem beherbergt unsere Mensa einen Kiosk, der bereits am Vormittag kleinere Speisen und Getränke zum Verkauf anbietet.
Wenn Sie weitere Fragen zu unserer Mensa haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Seit mehreren Jahren bereits gibt es am Burgau-Gymnasium eine Bläserklasse. Sie führt die SchülerInnen bereits ab der 5. Klasse an ein Blasinstrument heran – die Ergebnisse können sich mittlerweile sehen und hören lassen. Überzeugen Sie sich selbst auf einem der Konzerte!
Das Burgau-Gymnasium ist eine Euregioprofilschule und Europaschule mit bilingual deutsch-französischem Zweig. Internationalität spielt bei uns eine große Rolle, und zwar nicht nur im Sprachunterricht, sondern auch in unseren internationalen Austauschprogrammen. Wechselseitige Besuche an ausländischen Schulen vermitteln den Schüler*innen kulturelles Verständnis und Toleranz, indem sie Perspektivwechsel ermöglichen und neue Erfahrungen vermitteln. Die Austausche fördern das Sprachenlernen und dienen der Persönlichkeitsentwicklung. Nicht zuletzt machen sie aber auch einfach sehr viel Spaß und sind der Startschuss für grenzüberschreitende Freundschaften, die oft noch lange nach Ende der Schulzeiten Bestand haben.
An unserer Schule gibt es regelmäßige Möglichkeiten zur Teilnahme an internationalen Austauschen, aber wir unterstützen Schüler*innen auch bei individuellen Austauschen.
Unterkategorien
Austauschprogramme
Austausche
Das Burgau-Gymnasium ist eine Euregioprofilschule und Europaschule mit bilingual deutsch-französischem Zweig. Internationalität spielt bei uns eine große Rolle, und zwar nicht nur im Sprachunterricht, sondern auch in unseren internationalen Austauschprogrammen. Wechselseitige Besuche an ausländischen Schulen vermitteln den Schüler*innen kulturelles Verständnis und Toleranz, indem sie Perspektivwechsel ermöglichen und neue Erfahrungen vermitteln. Die Austausche fördern das Sprachenlernen und dienen der Persönlichkeitsentwicklung. Nicht zuletzt machen sie aber auch einfach sehr viel Spaß und sind der Startschuss für grenzüberschreitende Freundschaften, die oft noch lange nach Ende der Schulzeiten Bestand haben.
An unserer Schule gibt es regelmäßige Möglichkeiten zur Teilnahme an internationalen Austauschen, aber wir unterstützen Schüler:innen auch bei individuellen Austauschen.